Der Cane Corso ist ein Hund mit eigenem Kopf, wer einen Hund möchte der auf das erste Wort hört der sollte sich eine andere Rasse aussuchen. Hundeschule ist ein muss...wer den Cane Corso so nimmt wie er ist, der wird ein Freund fürs Leben haben. Deswegen ist es wichtig, sich einen Hund dieser Rasse bei einem Züchter zu holen, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht und vor allem dass es eine kontrollierte Zucht ist durch den VDH. Ein Züchter opfert sich für diese Rasse auf, ist ein Teil von ihm selbst, er investiert Zeit, Geld und viele Fahrten auf Ausstellungen. Denn wer will einen Hund der krank ist? Nicht weiss wer Mutter und Vater ist, welche erblichen Krankheiten sie haben was sie vererben. Was übrig bleibt ist ein Besitzer der sauer ist  und viel Geld beim Tierarzt läßt. Man muss wissen, dass ein Hund mit dieser Größe und Gewicht HD anfällig sein kann, aber man kann mit der richtigen Verpaarung, Röntgendokumentionen, Bewegung und Futter viel dagegen wirken.

Deswegen ist es wichtig mit einem Züchter in Kontakt zu treten, ihm Fragen zu stellen.

Denn bei einem richtigen Züchter der die Sache ernst nimmt und einem Rede und Antwort steht, auch mal einen zu Besuch kommen lässt um die Rasse mal kennenzulernen, sich weiterbildet, seine Hunde regelmäßig beim Tierarzt vorstellt, seine Hunde pflegt, sie nicht im Zwinger leben lässt sondern in seinem Haus auch auf der Couch, oder in großen Ausläufen, der HD, ED, OCD Auswertungen bei Fragen vorlegen kann auch wenn beim VDH nur HD vorgeschrieben ist, dies ist ein richtiger Züchter.

Ein Züchter verdient mit seiner Zucht nicht dass große Geld!!!!!!

 

 

 

Cane Corso – FCI Standard Nr. 343

Cane Corso Italiano, Italienischer Corso Hund


Ursprung

Italien.


Verwendung

Wach-, Schutz-, Polizei-, und Fährtenhund.


Klassifikation

Klassifikation FCI

Gruppe 2

Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde.

Sektion 2.1

Molosser, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

 


Kurzer geschichtlicher Abriß

Der Corsohund ist ein direkter Nachkomme der römischen Molosser. Früher überall in Italien vorhanden, war er in den letzten Jahren nur noch in Apulien und in den angrenzenden süditalienischen Provinzen vertreten. Sein Name leitet sich vom lateinischen »cohors« ab, was »Hüter, Verteidiger von Haus und Hof« bedeutet.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Mittelgroßer bis großer Hund, rüstig, kräftig gebaut, dennoch elegant. Seine klaren Umrisslinien stellen seine mächtigen Muskeln plastisch dar.


Wichtige Proportionen

Der Corsohund ist etwas länger als hoch. Die Länge des Kopfes erreicht 36% der Widerristhöhe.


Verhalten / Charakter (Wesen)

Wächter von Haus und Hof, der Familie und der Viehherde; in der Vergangenheit wurde er zur Bewachung der Rinderherden und auch zur Großwildjagd verwendet.


Kopf

Breiter, typisch molossoider Kopf; die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind leicht konvergierend.

Oberkopf

Schädel

Breit; auf Höhe der Jochbogen entspricht oder übertrifft die Breite des Schädels seine Länge. Die konvexe vordere Schädelpartie wird von der Stirne zum Hinterhaupt hin bedeutend flacher. Die mittlere Stirnfurche ist zu erkennen.

Stop

Ausgeprägt.

 

Gesichtsschädel

Nasenschwamm

Schwarz und geräumig mit weiten, gut geöffneten Nasenlöchern. Er ist in der Linie des Nasenrückens gelegen.

Fang

Wesentlich kürzer als der Schädel, in einem Verhältnis von ungefähr 1:2; er ist kräftig, quadratisch und fast ebenso breit wie lang; seine Vorderfront ist flach; die Seitenflächen des Fangs verlaufen parallel. Von der Seite gesehen ist der Nasenrücken gerade.

Lefzen

Die Oberlefze ist mäßig überhängend und bedeckt den Unterkiefer, womit die untere Begrenzungslinie des Fangs durch die Lippen gebildet wird.

Kiefer / Zähne

Kiefer sehr breit, dick, mit gebogenen Kieferästen. Leichter Vorbiss. Zangengebiss zulässig, aber nicht erwünscht.

Augen

Mittelgroß, eirund, gerade nach vorn blickend, leicht vorstehend. Die Augenlider sind gut am Augapfel anliegend. Die Farbe der Iris ist je nach Farbe des Haarkleides so dunkel wie möglich. Ausdruck lebhaft und aufmerksam.

Ohren

Dreieckig, hängend, mit einem breiten Ansatz hoch oberhalb der Jochbogen. Sie werden oft in Form eines gleichseitigen Dreiecks kupiert.

Hals

Kräftig, bemuskelt, gleich lang wie der Kopf.


Körper

Die Länge des Körpers übertrifft leicht die Widerristhöhe. Er ist kräftig gebaut, aber nicht untersetzt.

Widerrist

Ausgeprägt, höher gelegen als die Kruppe.

Rücken

Geradlinig, stark bemuskelt und straff.

Lenden

Kurz und fest.

Kruppe

Lang und breit, sanft abfallend.

Brust

Die Brust ist in den drei Dimensionen gut entwickelt und reicht bis zu den Ellenbogen.

 


Rute

Ziemlich hoch angesetzt, an der Wurzel sehr dick. Die Rute wird auf Höhe des vierten Schwanzwirbels kupiert. In der Bewegung wird die Rute hoch getragen, aber niemals aufrecht oder geringelt.


Gliedmaßen

Vorderhand

Schultern

Lang, schräg, stark bemuskelt.

Oberarm

Kräftig.

Unterarm

Gerade, sehr kräftig.

Vorderfußwurzelgelenk und Vordermittelfuß

Elastisch.

 

Vorderpfoten

Katzenpfoten.

 

Hinterhand

Oberschenkel

Lang, breit, hinterwärts konvex.

Unterschenkel

Kräftig, nicht fleischig.

Sprunggelenk

Mäßig gewinkelt.

Hintermittelfuß

Dick und sehnig.

Hinterpfoten

Etwas weniger kompakt als die Vorderpfoten.

 


Gangwerk

Schritt bodenweit; Trab ausgreifend; der Trab bleibt die bevorzugte Bewegungsart.


Haut

Ziemlich dick, am Unterhautbindegewebe gut anhaftend.


Haarkleid

Haar: Kurz, glänzend, sehr dicht, mit dünner Unterwolle.

Farbe: Schwarz, bleigrau, schiefergrau, hellgrau, hell falbfarben; hirschrot, dunkel falbfarben; gestromt (Streifen auf verschieden nuancierter falbfarbener oder grauer Grundfarbe). Falbfarbene und gestromte Hunde haben eine schwarze oder graue Maske, die sich auf den Fang beschränkt und nicht weiter als die Augenlinie reichen soll. Ein kleiner weißer Fleck auf der Brust, an der Spitze der Pfoten und auf dem Nasenrücken ist zulässig.

Größe und Gewicht

Widerristhöhe

Für Rüden

von 64 bis 68 cm.

Für Hündinnen

von 60 bis 64 cm.

Toleranz

+/- 2 cm.

 

Gewicht

Für Rüden

45 bis 50 kg.

Für Hündinnen

40 bis 45 kg.

 


Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.


Schwere Fehler

  • Parallelismus oder ausgesprochene Konvergenz der oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang; Seitenflächen des Fangs konvergierend.
  • Nasenschwamm teilweise depigmentiert.
  • Scherengebiss; betonter Vorbiss.
  • Aufrecht getragene oder geringelte Rute.
  • Beim Traben beständig im Passgang.
  • Ober- oder Untergröße.

Ausschließende Fehler

  • Aggressiv oder ängstlich.
  • Divergenz der oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang.
  • Total depigmentierter Nasenschwamm.
  • Nasenrücken eingesunken oder Ramsnase.
  • Rückbiss.
  • Partielle oder komplette Depigmentierung der Augenlider; Glasauge; 

Anmerkung

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 
 
 

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